Die Zwerge

Vorwort

Wie stellt man sie sich vor? Die Zwerge? Sind es die lustigen, feiernden Trunkenbolde? Oder mehr die grimmigen, rotbärtigen Krieger? Wie auch bei den Elfen gehen die Beschreibungen und Vorstellungsweisen in viele verscheidene Richtungen und so will ich hier, wie bei den Elfen, mein eigenes Bild von ihnen vermitteln.
Selbstverständlich gibt es auch hier in Sheatha verschiedene Völker und Sippen, was heißen will: Es gibt hier die verschiedensten "Zwergentypen". Für jeden Zwergenfanatiker den richtigen ;)


Einleitung

Ihr Heimatland ist Asdis, obwohl sie unterirdisch weit in andere Länder vorgedrungen sind. Ein paar Zwerge habe auch Asdis verlassen um anderswo ihr Glück zu versuchen, beispielsweise in Taranis oder Fabula, wo man ihnen zwar freundlich begegnet, aber hinter vorgehaltener Hand über sie redet. Zum großen Markt in Candida in Taranis macht sich aus Tradition ein zwergisches Handelsschiff auf den Weg um in den vielbelebten Straßen Ware feilzubieten.
Auch Lêthma-Bergen haben sie sich angesiedelt, aufgrund der großen Edelsteinvorkommen.

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Religion & Schöpfungsmythos

Die Schöpfungsgeschichte der Zwerge ist ihnen hochheilig und ist äußerst komplex. Sie verachten all jene, die sich erdreisten diese zu leugnen oder gar darüber zu Lachen.

Der Urgott

In ihrer Vorstellung der Welt gibt es einen Urgott, den Urriesen Yldur. Aus seinem Fleisch und dem Blut Brimirs formten die Schöpfergötter das Volk der Zwerge und statteten sie mit einer unglaublichen Weisheit aus. Da Yldur in ihrer Vostellung das älteste Wesen dieser Welt ist, und aus ihm kein anderes Volk hervorging, sehen sich die Zwerge als das älteste und ehrwürdigste Volk Sheathas.

Die Schöpfergötter

Allen voran gilt Brimir als höchster Schöpfergott und steht direkt unter Yldur. Er ist der Herr der Erde, der Berge und Schluchten, Schutzgott der Bergleute und der Höhlenbewohner. Durch sein Blut erhielten die Zwerge ihre Vorliebe für das Leben in Höhlen. Er steht für Würde und Weisheit und tritt stehts in Gestalt eines alten Zwerges auf, mit langem weißen Bart und tiefliegenden wasserblauen Augen. Er gebietet über die Kunst des Schnitzens und Bildhauens, sowie über die Lyrik.

Direkt unter Brimir stehen seine drei Söhne Pyry, Suvygrim und Tarmo.
Pyry ist der Gott des Mondes, Schöpfergott des Wassers und des Eises. Er steht für die Geduld und die Bescheidenheit, sowie für Strenge und Standhaftigkeit. Pyry gebietet über die nie versiegenden Quellen der Flüsse, über den Regen des Himmels und über alle Geschöpfe die im Wasser leben. Er tritt meistens als eine Lichtgestalt auf, die nur selten klare Konturen annimmt.

Suvygrim ist der Herr der Sonne, der Schöpfergott des Schmiedefeuers und erhält so großes Ansehen der viele Schmiede unter den Zwergen. Suvygrim steht für Temperament, den Willen und die Stärke, sowie für Kreativität und die Wiedergeburt. Er tritt als wilder und kräftiger Hengst auf, mit feuerroter Mähne und wirbelnden schwarzen Hufen.

Tarmo ist der Herr der Winde und gebietet über das Wetter. Er steht für Veränderung, für Phantasie und steht symbolisch für die Freiheit. Seine Gestalt ist meist die eines Vogels, jedoch macht er sich nur äußerst selten sichtbar.

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Erscheinung

Zwerge gehen einem Menschen meistens nur bis zur Hüfte und werden selten größer. Sie sind kräftig und gedrungen, jedoch nicht plump und schwerfällig, was sie zu meisterhaften Axtkämpfern machte.
Oftmals wird behauptet unter den Zwergen gäbe es keine Frauen, was ihnen die Geschichte einbrockte, die wären aus der Erde selbst geformt. Doch wer das glaubt, liegt falsch. Selbstverständlich gibt es auch weibliche Zwerge, jedoch unterscheiden sie sich äußerlich kaum von den Männern. Sie tragen flaumige Bärte und halten nicht viel auf feine Kleider und all den Tand.

Durch ihre Lebensweise unter der Erde wurden ihre Sinne, was das Sehen betrifft, schärfer. Sie können nachts ebensogut sehen wie des Tages. Jedoch ist ihr Gehör recht abgestumpft und sie gelten allgemein als schwerhörig.
Ihre Stimmen sind rau und laut, wie geschaffen für Befehlsformen und sie gelten allgemein auch als etwas wortkarg.
Sie tragen robuste und praktische Kleidung, was aber keinesfalls heißt, dass diese nicht schön ist. So lieben es die Zwerge jedes kleinste Detail ihrer Rüstungen oder Arbeitskleidung zu schmücken. mit fligranen Ornamenten, die man ihren groben Händen nicht zutrauen würde, und gestickten Mustern.

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Begabungen & Kunst

Die Begabungen der Zwerge liegen fast ausschließlich im Handwerk. Die schönsten Rüstungen aus Metall hat Zwergenhand erschaffen und sie sind meist perfekt bis ins letzte Detail ausgestaltet.
Zwerge können unglaublich schönen Schmuck herstellen, den sie doch selten selbst tragen sondern lieber an Elfen und andere Völker verkaufen.
Ihre Waffenschmiede sind die versiertesten, jede Axt, jeder Hammer und jeder Wurfdolch ist ein Meisterwerk. Doch, man mag es fast nicht glauben, auch die Zwerge haben eine poetische Ader. Viele Zwerge dichten auf die Schöpfergötter und den Urgott, verfassen Geschichten und Lieder voller Weisheit und Gefühl.

Die Ältesten eines Stammes sind die Weisesten und trotz der eigentlichen Antipathie zwischen Elfen und Zwergen soll es schon manch einen Elfen gegeben haben, der einen Ältesten um Rat bat.
Sie können allgemein gut mit Klingen aller Art umgehen, am liebsten jedoch mit Äxten und Hämmern, so ist jedes Stück wuchtig und tödlich. Reiten können sie nicht, dazu finden sie nicht den nötigen Halt auf dem Pferderücken und sie erreichen auch zu Fuß ein unwahrscheinlich hohes Tempo.
Auch die Braukunst ist eine der typischen Merkmale der Zwerge. Niemand kann ein derart würziges Bier brauen und einen so guten Met wie die Zwerge es tun. Man einer munkelt, die Menschen aus Candida hätten den Zwergen einst das Rezept abgeluchst, doch sie Hüten es wie einen Schatz.

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Charakter

So verschwiegen und grimmig ein Zwerg auch sein mag, in ihm ruht eine weise Seele. Sie schätzen das gemütliche Leben, sind manchmal sogar richtiggehend heimelig. Sie gestalten ihre Höhlen sorgfältig und liebevoll, beleuchten Goldadern und lassen den Schein sich in den Höhlenseen widerspiegeln.
Manch einer wird vermuten, die Zwerge wären ein Volk, das die Magie strikt ablehnt. Doch dem ist nicht so. Die Zwerge verwenden schon sein Äonen magische Kräfte um RIngen, Schilden und Rüstungen besondere Kräfte zu verleihen.

Wohl meistbekannt ist ihre Gier nach edlen Metallen und Edelsteinen und die Eifersucht mit der sie die anderen Völker betrahcten, die Edelsteine fördern. Kein Zwerg, der etwas auf sich hält wird je ohne ein goldverziertes Stücken Metall aus der Höhle gehen. Und sei es nur der Knauf seiner Axt oder die Spitze sienes Helms. Sie behüten ihre Schätze sorgfältig und eifersüchtig und umsorgen sie wie eine Glucke ihr Ei.

Auch sehr bekannt ist ihre Antipathie gegenüber den Elfen. Sie empfinden den Elfen gegenüber Abscheu, sie finden sie "eitel" und "eingebildet". Auch betrachten sie meinst neidisch den Besitz und die Architektur ihrer Behausungen. Ihren Umgang mit Magie bezeichnen sie als "verschwenderisch" und "unnütz" und all zu oft zettelten sie deswegen Streit mit den Elfen an.

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