Die Windschützen
Gründung
Die Organisation der Windschützen geht auf den ersten Elfenkönig von Fabula und Taranis zurück. Chryias Epeos gründete den Bund um die Ewige Stadt vor den Häschern der Feuerkrone zu schützen.
Nachdem die Bedrohung der Feuerkrone jedoch versiegte bestand der Bund weiter als Schule für jene Schützen die sich in den Dienst der Krone stellen wollen.
Wer Mitglied des Bundes ist muss jedoch nicht zwangsläufig Bogenschütze sein, denn auch Strategen und Kartographen steuern ihr Wissen dem Bund bei.
Aufgaben
Ihr Hauptsitz befindet sich in der Ewigen Stadt in Fabula, doch ihre Zirkel sind über ganz Sheatha verstreut und selbst in den unüberwindbaren Lêthma-Bergen sollen sich einige der Veteranen des Flammenkrieges aufhalten.
Somit ist das Gebiet in dem sie tätig sind groß und ihre Aufgaben sind ungezählt. Von Botengängen zwischen den Fürstenhäusern bis zu Spionagearbeit soll der Bund der Windschützen tätig gewesen sein, stets im Auftrag der Krone Fabulas.
Mit dem Ende der Herrschaftszeit Chryias Epeos' änderte sich jedoch der Stil der Organisation drastisch. Sie wurde kleiner und strenger gegliedert und es wurde schwerer ihnen beizutreten.
Man muss nun eine schwere Aufnahmeprüfung über sich ergehen lassen und selbst dann hat man noch keine besonders hohe Stellung im Zirkel.
Auch änderte sich das Verhalten der Öffentlichkeit gegenüber. Man kann seine Mitgliedschaft nun offen zur Schau tragen, denn die Zeiten der Bespitzelung durch Windschützen sind vorbei. Mehr entwickelte sich der Bund zu einer Art Elite der Heere.
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Die Schulen der Schützen
Nicht nur das Talent zum Umgang mit Pfeil und Bogen sondern auch die Verschwiegenheit und Überlegtheit zählen bei einer Aufnahmeprüfung. Ein zukünftiger Windschütze muss beherrscht und bescheiden sein und stets bereit sein Leben für die Krone zu opfern. Dazu kommt, dass die Windschützen eine eiserne Disziplin durch die Ausbildung erlangen werden und dazu benötigt es Ausdauer.
Nicht nur das Schießen wird dort gelehrt sondern auch die Beweglichkeit und Geschlicklichkeit im Nahkampf. Ein Windschütze muss sich auch ohne seinen Bogen seines Lebens erwehren können.
Der Alltag in den Schulen ist streng geordnet. Die Schützen schlafen in kleinen Gemächern auf dünnen Strohmatten und werden daran gewöhnt, mit möglichst wenig Mitteln zu überleben. Das Essen ist karg aber sättigt und stärkt für die vielen Übungsstunden am Tag. Nur wenige Schüler bestehen in der harten Schule, viele verlassen die Schule aus freien Stücken, weil sie nicht die nötige Willensstärke aufbringen.
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Erscheinung
Die Windschützen sind in enganliegende Kleidung aus dunklen Stoffen gehüllt. Diese ist meist leicht unterfüttert um als Rüstung zu dienen. Es werden dunkle Schärpen mit dem Rang entsprechenden Mustern getragen. Typisch für einen Windschützen ist der geschmeidige, drahtige Körperbau und die erhabene Art sich zu bewegen.
Ein Windschütze trägt meist ein Tuch aus dunkelgrünem Stoff, das sein Gesicht von der Nase abwärts verdeckt, um ihn so zu einem unpersönlichen Phantom zu machen. Auch deswegen haftet ihnen oft der Ruf an, Meuchelmörder zu sein.
Tatsächlich sind die Windschützen geheimnissvoll verschwiegen und bescheiden, wenn man einen Windschützen trifft, wird er zwar höflich sein, aber dennoch eine distanzierte Kühle aufweisen.
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Mitglieder
Viele Mitglieder des Bundes sind Elfen, aufgrund ihres Talents im Bogenschießens und ihrer Disziplin. Etwas seltener trifft man dort auf Menschen, die eine erstaunliche Bescheidenheit an den Tag legen. Einige wenige Windschützen sollen sogar Satyrn sein, doch diese wird man aufgrund ihrer ausgelassenen Lebensart nur äußert selten in Schulen antreffen.
Berühmte Windschützen sind: Chryias Epeos (Elf), der einstige König Fabulas, Drayandra Sha'ka(Elfe), die jetzige Herrscherin über Fabula und Taranis, Thyria Barnis (Elfe), Mitglied im Rat der Weisen und Hüterin der Bibliothek der Ewigen Stadt, Rabea Oganda (Mensch), Ehrengarde der Ewigen Stadt, Armandor Men'Laso (Mensch), Graf des Sees der Nymphen (Fabula).
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