Die Aschelfen
Vielen Dank für diesen Beitrag, Immortal!
Die Aschelfen aus der Sicht eines Waldelfen:
Die Aschelfen sind unverkennbar Verwandte von uns, auch wenn wir es gerne verstecken würden. Diese Aschelfen haben den Sinn für die Wälder verloren, sie sehen nicht mehr ihre Schönheit. Stattdessen bauen sie schwere Steinhäuser, unverkennbar hässlich und beinahe menschlich.
In ihren Köpfen existiert nur Krieg und Verderbnis. Wie ihr Name schon sagt: Aschelfen. Sie sind nur Asche unserem Volk. Sie wurden erschaffen, damit wir sehen, wie wir nicht leben sollten.
Beschrieben aus der Sicht eines Aschelfen:
Es stimmt, wir leben nicht mehr in den Wäldern, doch dies ist ein Fortschritt. Durch unsere Steinhütten leben wir geschützter. Wer sie als hässlich bezeichnet, hat sie von innen noch nicht gesehen! Innen erstrahlen sie im schönsten weiß und die Wände sind mit ehrenvollen Schlachtszenen geschmückt, im tiefsten Rot. Je wohlhabender die Familie, desto größer und schöner die Verzierungen.
Die Elfen sind lediglich neidisch, weil wir die besseren Krieger hervorbringen und die besseren Magier, allerdings verwenden wir Magie einfach nur auf eine schmerzvollere Art, als die anderen Völker. Man kämpft ja auch nicht mit einer Feder, weil diese weicher ist. Die Elfen sind viel zu geprägt von Vorurteilen.
Es folgt eine, so weit es geht, neutrale Beschreibung der Aschelfen.
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Herkunft
So besingen es die Aschelfen in ihren Legenden:
[Die Aschelfen stammen eindeutig von den Elfen ab, auch wenn sie sich sehr verändert haben und auch andere äußere Merkmale besitzen.]
Vor vielen, vielen Jahren zog es einige Elfen hinaus aus den Elfenwäldern, sie wollten ihre besonderen Kampfeskünste zum Ausdruck bringen. So kämpften sie in vielen Kriegen mit und zogen weit umher, allein dies veränderte ihre äußere Erscheinung.
Bald wurden sie zu einer großen Gruppe, die durch viele Geburten immer größer wurde. Bis sie soweit waren, für ihr Volk einen Krieg zu beginnen. Sie führten ihn um ihr eigenes Land zu erhalten.
Doch die Menschen und auch ihre einstigen Freunde, die Elfen, waren stark. Zwischen den beiden entstand ein Bündnis, sodass die Aschelfen beinahe vernichtet wurden.
Doch ihr größter Krieger, den sie alle nur Ephraim nannten, kämpfte nur mit ein Dutzend Elfen gegen das Bündnis und gewann am Ende einer bitteren Schlacht, das Stück Land.
Aus diesem Grund nannte Ephraim sein, auf dreizehn Mitglieder geschrumpftes, Volk Aschelfen. Aus der Asche auferstanden. So besingen es die Aschelfen in ihren Legenden, doch was Dichtung, und was Wahrheit ist, bleibt selbst den Gelehrten verschlossen.
Noch heute lässt sich der Stammbaum der Königin bis zu diesem sagenumwobenen Krieger zurückführen.
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Erscheinen
Die Aschelfen haben stets muskulöse Körper, selbst als Magier. Jeder Aschelf sieht wie ein voll ausgebildeter Krieger aus, was an der Erziehung der Aschelfen liegt. Von Kindesbeinen an wird ihnen die Kampfeskunst gelehrt. Dicke oder extrem zierliche Aschelfen gibt es nicht. Ihre Haut ist vom vielen Kämpfen unter der Sonne leicht gebräunt.
Sie sind meist äußerst groß gewachsen und in ihren Bewegungen liegt noch ein Hauch der Anmutigkeit der anderen Elfen, obwohl sie diese fast komplett einbüßen mussten.
Die spitzen Ohren, die den der anderen Elfen bis auf das kleinste Detail gleichen, mussten sie nicht einbüßen, so haben sie auch noch ihr außergewöhnlich gutes Gehör und ihre stechend scharfen Augen.
Doch selbst wenn sie ihren Anmut verloren, ihre Geschicklichkeit behielten sie. Sie ist meist sogar noch etwas ausgeprägter wie die der anderen Elfen, doch dies liegt an dem harten Training. Da Geschicklichkeit vor allem im Kampf besonders wichtig ist.
Die Haare der Aschelfen haben immer einen Rotstich, ob braun, schwarz oder volles Rot. Dies liegt, den Legenden zufolge, an Ephraims feuerrotem Haar. Jeder Aschelf lässt sich die Haare lang wachsen, selten haben sie Locken. Meist ist es glatt und geschmeidig, wie ein Wasserfall, der ihren Rücken hinunter fließt. Die Männer unter ihnen haben keine Bärte.
Die Augen sind stolz und schön, manche Aschelfen neigen zu mandelförmigen Augen. Die Farben voller Vielfalt, doch stets ausdrucksvoll.
Meist sprechen Aschelfen fest und voller stolz, ihre Stimmen können äußerst bestimmend werden.
Meistens tragen die Aschelfen enorm leichte, extra für sich angefertigte Lederrüstungen, oder auch einfache Gewänder, häufig in ihrer Lieblingsfarbe: blutrot. Doch ihre Rüstungen im Kampf sind in einem gedeckten Rot gehalten und voll mit leuchtend roten Verzierungen. Die Aschelfen lassen sich zum Krieg die Gesichter komplett mit einem täuschend echtem Blutrot bemalen, das ihnen ein Furcht erregendes Aussehen verleiht. Ihre Magier tragen ebensolche blutrote Roben, mit Lederrüstungen darunter.
Es gibt ausschließlich reinblütige Aschelfen. Vermischungen mit anderen Rassen zählen als Todsünde. Entsteht durch solche Verbindungen dennoch ein Kind, wird dieses dem anderen Volk zugeschoben.
Die Aschelfen haben sich zu dem beinahe stolzesten Volk Sophoras entwickelt, das ihrer Königin sogar in den Tod folgen würde.
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Begabungen
Die Aschelfen malen Schlachtszenarien mit blutroter Farbe an ihre granitweißen Wände. Für viele anderen Völker sind diese Gemälde einfach nur grausam und furchtbar. Für die Aschelfen ist dies atemberaubende Kunst.
Ansonsten sind Aschelfen in Kunst äußerst unbegabt. Ihr Element ist der Kampf. Gleich zu Beginn der Ausbildung, die jeder Aschelf absolviert, wird festgelegt auf welche Waffe er sich spezialisiert und welche zwei weiteren er zur Not beherrschen muss.
Im Kampf sind die Aschelfen beinahe unschlagbar. Zwar bewegen sie sich nicht ganz so schön und anmutig wie ihre Verwandten, doch würden sie dennoch jeden dieser Elfen in einem Zweikampf schlagen.
Niemand legt sich freiwillig mit einem Blutelfen an.
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Magie
Das, was bei den Elfen und Menschen allgemein als Schwarzmagie angesehen wird, ist die einzige Magie welche die Aschelfen verwenden.
Sie sind Meister in besonders schmerzvollen Flüchen oder im Krankheiten, die sich schneller vermehren als die Pest, herbeizuhexen.
Voll ausgebildete Magier tragen eine Tatowierung aus sich umrankenden Schlangen, auf ihren Wangen.
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